Stellungnahme zum Artikel: "Über die Lust und das Laster zu lesen"

January 27, 2026

Wir alle lesen mehr oder weniger gerne. Aber was ist denn überhaupt der Reiz am Lesen? Dieser Frage widme ich mich heute und darum nehme ich heute Stellung zum Artikel: "Über die Lust und das Laster zu Lesen" von Ulrich Greiner. Dieser ist aus dem Buch: "Ulrich Greiners Leseführer. Eine Gebrauchsanweisung zum Lesen schöner Literatur", was auch von Ulrich Greiner im Jahre 2005 geschrieben wurde. Dieses Buch erschien unter dem Verlag C. H. Beck, welcher seinen Sitz in München hat. In diesem Artikel schreibt Greiner darüber, was seine These sei, warum man lese.

Greiner erläutert in seinem Text deutlich, dass er finde, dass die Unterhaltung und der Informationserwerb nicht das zentrale Ziel des Lesens seien. Meiner Meinung nach hat er damit durchaus recht. Ich finde jedoch, dass die Unterhaltung trotzdem eine grosse Rolle spielt, da man nicht lesen würde, wäre die Unterhaltung nicht da. Wäre z. B. ein Roman nicht unterhaltsam, würde ihn niemand lesen. Er schreibt in seinem Text auch noch, dass er den Eskapismus für das Hauptziel des Lesens halte. Der Eskapismus beschreibt die Flucht vor der Realität in eine Scheinwelt, um der realen Welt zu entkommen, in diesem Falle durch Bücher. Ich finde das eine ziemlich gute These, da ich den Eskapismus auch schen selber gespürt habe. In meinen Augen macht der Eskapismus einen guten Roman aus. Für mich ist der Eskapismus der Grund, warum ich mich hinsetze und ein Buch lese. Fantasyromane wären z. B. nicht so beliebt, gäbe es den Eskapismus nicht.

Nochmal alles zusammengefasst: Greiner meint, dass die Unterhaltung oder der Informationserwerb nicht das Hauptziel des Lesens sei, sondern der Eskapismus. Ich stimme dem grundsätzlich zu, auch wenn ich finde, dass die Unterhaltung durchaus auch eine grosse Rolle spielt. Mein Fazit ist, dass wir lesen, um der Realität zu entkommen, aber auch um uns zu Unterhalten und etwas zu Lernen.